Die Landkreise

Bernkastel-Wittlich

Die Förderung von Integration und Teilhabe von Neuzugewanderten hat einen hohen Stellenwert im Landkreis Bernkastel-Wittlich, dem zweitgrößten Flächenlandkreis in Rheinland-Pfalz. Von der Teilnahme am Förderprogramm Land.Zuhause.Zukunft erwarten wir uns eine professionelle Begleitung bei der Ausarbeitung eines nachhaltigen, passgenauen Konzepts in enger Zusammenarbeit mit vor Ort ansässigen Akteuren aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Die aktive Beteiligung neuzugewanderter Menschen am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben ist für eine langfristige Integration unabdingbar. Im Rahmen des Beratungsprozesses sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Neuzugewanderten den Zugang zur Erwerbstätigkeit zu erleichtern und langfristige Arbeitsverhältnisse im Hotel- und Gastgewerbe zu ermöglichen. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf den touristischen Bereich aus, sondern trägt insgesamt zu einer positiven Entwicklung des gesamten Landkreises bei.

Besonderes Kennzeichen unseres Landkreises ist seine ländliche Struktur als zweitgrößter Flächenlandkreis in Rheinland-Pfalz und sein großes touristisches Potential mit den drei attraktiven Landschaften Eifel, Mosel und Hunsrück. Der Landkreis Bernkastel-Wittlich zeichnet sich, insbesondere im Bereich der Migrationsberatung und der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe, durch ein gutes Miteinander von Haupt- und Ehrenamt aus. Gut funktionierende Netzwerke auf allen Ebenen tragen dazu bei, dass erfolgsversprechende Ideen schnell, effektiv und nachhaltig realisiert werden können.

Akteure aus verschiedensten Bereichen und Institutionen beteiligen sich am Beratungsprozess im Landkreis Bernkastel-Wittlich und bringen ihre Kompetenzen ein, darunter die Jugendberufsagentur, die Bundesagentur für Arbeit Trier, das Jobcenter Bernkastel-Wittlich, die IHK Trier sowie die Berufsbildende Schule Bernkastel-Kues und der Kreisverband Bernkastel-Wittlich des Hotel- und Gaststättenverbandes Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus besteht im Landkreis ein sehr gut ausgebautes Netzwerk an haupt- und ehrenamtlichen Akteuren im Bereich der Integrationsarbeit.

Ute Erz

Integrationsbeauftragte des Landkreises Bernkastel-Wittlich, Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Fachbereich 01 - Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit

Kurfürstenstraße 16, 54516 Wittlich

Tel. 065 71 14-2390, Fax 065 71 14-42390

E-Mail: ute.erz@bernkastel-wittlich.de

Veronika Kutschin

Kommunale Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Fachbereich 01 - Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit

Kurfürstenstraße 16, 54516 Wittlich

Tel. 06571 14-2226, Fax 06571 14-42226

E-Mail: veronika.kutschin@bernkastel-wittlich.de

"Für mich ist Integration eine der wichtigsten Aufgaben der Gegenwart und der Zukunft. Die Teilnahme am Programm Land.Zuhause.Zukunft ist daher für uns eine große Chance für die positive Weiterentwicklung des gesamten Landkreises."

Gregor Eibes, Landrat, Landkreis Bernkastel-Wittlich

Börde

Im Landkreis Börde erwarten wir uns von der Teilnahme am Programm Land.Zuhause.Zukunft eine deutliche Stärkung der vielfältigen Integrationsbemühungen im Landkreis, indem wir Maßnahmen des Integrationskonzepts nachhaltig umsetzen und eine damit einhergehende Strategie zum Monitoring und zur Prozessbegleitung entwickeln. Zudem sollen die vorhandenen Kooperationen und Vernetzungsprozesse sowie die Integrationsarbeit vor Ort in den Städten und Gemeinden des Landkreises gestärkt und ausgebaut werden.

Im Ergebnis der Zusammenarbeit soll eine Strategie zum Monitoring und zur Prozessbegleitung der Maßnahmen des Integrationskonzepts vorhanden sein. Diese Strategie soll darauf abzielen, die Entwicklungen und die Wirksamkeit der Maßnahmen abzubilden und in einem Statusbericht festzuhalten. Der Statusbericht wird Transparenz über die Vorhaben und Maßnahmen im Landkreis herstellen sowie Handlungsempfehlungen zur Reflexion und Weiterentwicklung der gegenwärtigen Aktivitäten liefern.

Mit rund 173.000 Einwohnern, seiner naturnahen Lage und einer guten Infrastruktur hat sich der Landkreis Börde in den letzten Jahren als attraktiver Wirtschaftsstandort für Unternehmen und Arbeitnehmer etabliert. Das Kreisgebiet erstreckt sich von der Colbitz-Letzlinger Heide bis zum Harzvorland. Es gibt vielfältige Bildungs- und Freizeitangebote, die durch die Nähe zur Landeshauptstadt Magdeburg ergänzt werden.

Christoph Heimel

Bildungskoordinator, Amt für Soziales und Integration

E-Mail: christoph.heimel@landkreis-boerde.de

Sandra Simon

Amtsleiterin, Amt für Soziales und Integration

E-Mail: sandra.simon@landkreis-boerde.de

"Durch Netzwerkarbeit Bildung für Neuzugewanderte gestalten."

Christoph Heimel, Bildungskoordinator, Landkreis Börde

Burgenlandkreis

Mit der Teilnahme am Programm Land.Zuhause.Zukunft möchten wir die Zugewanderten erreichen, die auch langfristig im Burgenlandkreis bleiben möchten (v. a. EU-Ausländerinnen und EU-Ausländer), und eine Brücke zur Aufnahmegesellschaft bauen. Den Mehrwert sehen wir darin, unseren Landkreis lebenswerter zu gestalten und zu einer Heimat für alle, die hier leben, zu machen.

Wir möchten innovative Austauschformate und einen niedrigschwelligen Begegnungsort schaffen, um Zugewanderte mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt zu bringen. Zudem soll das Projekt unter anderem durch mobile Angebote ergänzt werden.

Der Burgenlandkreis ist spätestens seit 2015 auf einem guten Weg, ländliche Räume für Migrationsbewegungen zu öffnen und Integrationsbemühungen der Zugewanderten zu unterstützen. Wir sind der einzige Landkreis, der ein umfassendes Konzept zur Sexuellen Bildung im Kontext Flucht erarbeitet und umgesetzt hat. Im April 2018 haben wir als bundesweit einmaliges Modell unsere Migrationsagentur eröffnet, in der alle Fachbereiche zum Thema Migration gebündelt in einem Gebäude zusammenarbeiten. Dazu gehören die vier Arbeitsbereiche Ausländerbehörde, Asylbewerberleistungen, Unterkunftsverwaltung und Integration, das Jobcenter, die Agentur für Arbeit, das Wirtschafts- und Jugendamt, das Amt für Bildung, Kultur und Sport, der Kreissportbund und die Ehrenamtskoordination des Kirchenkreises. Gemeinsames Ziel ist es, Prozesse zu vereinfachen und Integration effektiver zu gestalten.

Unterstützt werden wir im Burgenlandkreis durch die Migrationsagentur, die Volkshochschule sowie das Forum Ehrenamt.

Maria-Dolores Pihl

Integrationskoordination und Prozessmanagement

Migrationsagentur Burgenlandkreis, Schönburger Str. 41, 06618 Naumburg

Tel: 03445/ 73-2445

E-Mail: Pihl.Maria-Dolores@blk.de

Stitched Panorama

"In unserem Projektvorhaben wollen wir Räume und innovative Formate für Begegnungen für die einheimische Bevölkerung und die Zugewanderten schaffen und damit interkulturelle Aktivitäten fördern."

Maria-Dolores Pihl, Integrationskoordinatorin, Burgenlandkreis

Dahme-Spreewald

Wir möchten der wachsenden Vielfalt im Landkreis Dahme-Spreewald durch ein kommunales Integrationszentrum begegnen, in dem Bürokratie mit Service und Aufnahme mit Willkommenskultur verknüpft werden. Insbesondere die soziale Integration von neuzugewanderten Fachkräften und ihrer Familien soll hierdurch unterstützt werden. Hierfür bedarf es eines Konzeptes, das vorhandene Strukturen mit den Bedarfen synchronisiert und Umsetzungsmöglichkeiten und Strategien aufzeigt.

Die Zuwanderung von Menschen aus aller Welt wird in unserem Landkreis auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Hierfür müssen sowohl die aufnehmende Gesellschaft, als auch die Zugewanderten selbst sich darauf verlassen können, dass dieser Prozess begleitet und betreut wird. Ziel muss es sein, ein tolerantes und respektvolles Miteinander in der Gesellschaft zu schaffen. Darauf möchten wir mit unserem Konzept für ein kommunales Integrationszentrum hinarbeiten.

Der unmittelbar an Berlin angrenzende Landkreis Dahme-Spreewald gehört durch seine günstige Lage zur wachstumsstarken Hauptstadtregion. Exzellente Verkehrsanbindungen zu Wasser, zu Lande, auf Schienen und in der Luft sichern logistische Vorteile und werden von Investoren besonders geschätzt. Nur wenige Kilometer von Berlins Stadtgrenze entfernt, beginnt das Dahme-Seenland. Mit über 70 Seen, zahlreichen Fließen und Kanälen gehört es zu den schönsten und wasserreichsten Gebieten im Land Brandenburg. Im Spreewald entdeckt man ein von vielen hundert Fließen durchwebtes Auengebiet - still, romantisch, abenteuerlich. Die über Jahrhunderte entstandene Kulturlandschaft genießt die Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat.

Antje Pretky

Beauftragte für Migration und Integration

Reutergasse 12 15907 Lübben (Spreewald)

Tel. 03546 20 1003

E-Mail: antje.pretky@dahme-spreewald.de

"Durch den weiteren Ausbau von Wirtschaft und Forschung erwarten wir auch in den kommenden Jahren in unserem Landkreis einen stetigen Zuzug. Um dem gerecht zu werden, wünsche ich mir für unseren Landkreis ein Welcome Center."

Antje Pretky, Migrationsbeauftragte, Landkreis Dahme-Spreewald

Enzkreis

Im Enzkreis sind wir überzeugt, dass eine aktive Mitgestaltung der eigenen Teilhabe, Eigeninitiative und die Übernahme von Verantwortung für die Zukunft wichtige Faktoren für ein emotionales Ankommen, die Identifikation mit demokratischen Prinzipien und das Entstehen eines Heimatgefühls sind. Gemeinsam mit internen und externen, haupt- und ehrenamtlichen Integrationsakteuren wollen wir auf Migrantinnen und Migranten zugehen und gemeinsam mit ihnen Integrationsprojekte entwickeln, die die Partizipation fördern. Dabei möchten wir von den Erfahrungen der Robert Bosch Stiftung und der Universität Hildesheim lernen. Insbesondere im Hinblick auf Ansprache und Beteiligung der Akteurinnen und Akteure vor Ort setzen wir auf die Unterstützung des Programms Land.Zuhause.Zukunft

Im Enzkreis wollen wir Strukturen schaffen, die Initiativen und Projekte von Migrantinnen und Migranten zur Stärkung von Teilhabe, Selbstwirksamkeit und Vernetzung unterstützen. Ziel ist die Implementierung eines Beteiligungs- und Beratungsforums, das als „Think Tank Integration“ Impulse bei der Umsetzung von Angeboten und Maßnahmen von Zugewanderten für Zugewanderte setzt, die nachhaltig in die Gemeinschaft wirken. Die Angebote sollen zudem interkulturelles Verständnis und gegenseitigen Respekt fördern. Über einen Perspektivwechsel und den Austausch auf Augenhöhe möchten wir interkulturelle Offenheit im Enzkreis leben.

Unser Vorhaben wird durch den Steuerungskreis um Dr. Daniel Seiler, Dezernent für öffentliche Ordnung, sowie der Stabsstelle Integration unterstützt.

Isabel Hansen

Stabstelle Integration im Landratsamt Enzkreis

Zähringer Allee 3, 75177 Pforzheim

Tel. +49 7231 / 308-9536

E-Mail: isabel.hansen@enzkreis.de

"Menschen, die mitreden und mitgestalten, stärken die Demokratie. Deshalb haben wir uns mit einem Projekt zur Installation eines Beratungs- und Beteiligungsforums, das Migranteninitiativen unterstützt, für das Programm Land.Zuhause.Zukunft beworben. Das Motto: Zuhören. Reden. Machen."

Isabel Hansen, Integrationsbeauftragte, Enzkreis

Karlsruhe

Der Landkreis Karlsruhe erfreut sich großer Beliebtheit bei Migrantinnen und Migranten. Jeder Vierte der rund 450.000 Einwohnerinnen und Einwohner hat einen Migrationshintergrund. Die soziale und politische Teilhabe dieser Bürgerinnen und Bürger ist ein wichtiges Anliegen für den Landkreis Karlsruhe. Gleichzeitig stellen seine Größe und Heterogenität den Landkreis vor Herausforderungen. Dieser Herausforderung möchten wir im Erfahrungsaustausch mit anderen am Programm Land.Zuhause.Zukunft teilnehmenden Landkreisen begegnen und sie mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und der Universität Hildesheim meistern.

Im Rahmen des Programms Land.Zuhause.Zukunft möchten wir Menschen mit Migrationshintergrund und Migrantenorganisationen besser kennenlernen und ihnen eine Plattform zur Vernetzung, Entwicklung und zum Ausdruck ihrer Interessen schaffen. Zum Ende des Programms möchten wir vor einem Netzwerk von Menschen stehen, die die Gesellschaft, in der sie leben, aktiv mitgestalten und durch die Zusammenarbeit mit uns und miteinander stärker werden. Das Landratsamt Karlsruhe fungiert dabei als Förderer und Impulsgeber für innovative Integrationsprozesse, die von Menschen mit Migrationshintergrund gesteuert werden.

Der Landkreis Karlsruhe setzt sich aus 32 Städten und Gemeinden zusammen und ist von Kontrasten geprägt. Die lebendige Technologie- und Wirtschaftsregion Karlsruhe zeichnet sich gleichzeitig auch durch ländliche Gebiete aus: 84% der Fläche des Landkreises bestehen aus Landwirtschafts- und Waldflächen. Insgesamt prägen knapp 119.000 Menschen mit vielseitiger Migrationsgeschichte das Bild des heutigen Landkreises Karlsruhe. Bereits im Jahr 2010 wurde die Stelle der Integrationsbeauftragten im Landratsamt Karlsruhe eingerichtet. Mittlerweile kümmern sich im Amt für Integration 130 Mitarbeitende um die Belange der Menschen mit Flucht und Migrationserfahrung. Das Integrationskonzept des Landkreises Karlsruhe ist 2019 aus einem landkreisweiten Beteiligungsprozess hervorgegangen.

Unterstützt werden wir durch Herrn Matthias Schmitt (Datenerhebung und Evaluation LZZ im LRAKA), zuständig für das Integrationsmonitoring, sowie Frau Indah Siemon (Kommunale Zusammenarbeit LZZ im LRAKA), die Integrationsbeauftragte des Landkreises.

Yana Shykhyrina

Hauptverantwortliche und Koordinatorin LZZ im LRAKA, Sachgebietsleitung Integrationsförderung, Amt für Integration

Tel. 0721-936-77220

E-Mail: yana.shykhyrina@landratsamt-karlsruhe.de

Tülay Arslan

Vertretung und Ausführung LZZ im LRAKA, Ehrenamtskoordination, Amt für Integration

Tel. 0721-936-77190

E-Mail: tuelay.arslan@landratsamt-karlsruhe.de

"Im Rahmen des Programms Land.Zuhause.Zukunft möchten wir Menschen mit Migrationshintergrund und Migrantenorganisationen erreichen, bei ihren Vorhaben unterstützen, für die ehrenamtliche Tätigkeit gewinnen und an unseren Projekten teilhaben lassen."

Yana Shykyrina, hauptverantwortliche Koordinatorin von Land.Zuhause.Zukunft, Landratsamt Karlsruhe

Oldenburg

Im Landkreis Oldenburg möchten wir mithilfe des Programms Land.Zuhause.Zukunft insbesondere die Integration und Teilhabechancen von Zugewanderten aus EU-Mitgliedstaaten, die langfristig im Landkreis bleiben möchten, fördern. Die Zugewanderten finden sich häufig in strukturell prekären Lebenslagen, die soziale Konflikte begünstigen. Mit den vorhandenen Integrationsangeboten ist die Zielgruppe nicht erreichbar. Im Landkreis Oldenburg wollen wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und Strukturen schaffen, die - über eine Teilhabe hinaus - langfristig auch auf ein Engagement der Zuwanderungsgruppe für das Gemeinwesen ausgerichtet sind. Die durch das Programm Land.Zuhause.Zukunft zur Verfügung gestellte Unterstützung und Expertise sowie die Vernetzung mit anderen Landkreisen sehen wir als große Chance, um neue Perspektiven zu eröffnen und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.

In Zusammenarbeit mit dem Beratungspartner Kompetus ist es uns gelungen, die komplexe Problemstellung im Landkreis Oldenburg zu operationalisieren. Neben anderen parallel laufenden Maßnahmen und Aktivitäten (Wohnraumkontrollen, Befragung der Zugewanderten etc.) fokussiert der Beratungsprozess im Rahmen des Programms Land.Zuhause.Zukunft auf das Ziel, mit ausgewählten Unternehmen, die Arbeitsmigrantinnen und -migranten aus Südosteuropa beschäftigen, eine Dialogstruktur und -kultur aufzubauen bzw. weiterzuentwickeln. Am Ende des Beratungsprozesses soll ein institutionalisierter Dialog mit den Unternehmen stehen. Das übergeordnete Ziel ist eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Zuwanderungsgruppe und deren Teilhabe am Gemeinwesen.

Das Zusammenspiel von schöner Landschaft in der Wildeshauser Geest und die Weltoffenheit und Bodenständigkeit der hier lebenden Menschen machen den Landkreis Oldenburg aus. Die Menschen kennen sich und reden miteinander. Der ländliche Raum ist für Familien und insbesondere Kinder überaus attraktiv. Die Lebensqualität ist hoch, das Bildungs-, Sport- und Freizeitangebot groß. Die Verbindung zu den Oberzentren Bremen und Oldenburg ist für unsere Region von großer Bedeutung. Wirtschaftlich ist der Landkreis geprägt durch einen gesunden Branchenmix aus Landwirtschaft, Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk, der sich in den vergangenen Jahren sehr positiv weiterentwickelt hat und Teil der boomenden Nordwest-Region ist.

Der Integrations- und Gleichstellungsausschuss des Landkreises Oldenburg fasste Ende 2018 den Beschluss, eine „Steuerungsgruppe Zuwanderung Osteuropa“ ins Leben zu rufen. Mitglieder der Steuerungsgruppe sind der Erste Kreisrat, die Integrationsbeauftragte, die Bürgermeister der Gemeinde Großenkneten und der Stadt Wildeshausen (beides kreisangehörige Kommunen mit einem hohen Anteil von Zugewanderten aus Südosteuropa), die Fachbereichsleitung Bürgerservice, Migration und öffentliche Ordnung, Stadt Wildeshausen und die Leitung des Ordnungs- und Sozialamtes, Gemeinde Großenkneten. Weitere Akteure werden je nach Themenstellung hinzugeladen, z. B. Vertreter der Polizei, Kollegen des Bauordnungsamt, des Gesundheitsamts.

Ute Frankenfeld

Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe

Tel.: 04432 85-659

E-Mail: ute.frankenfeld@oldenburg-kreis.de

Dr. Brigitte Brück

Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe

Tel.: 04432 85.653

E-Mail: brigitte.brueck@oldenburg-kreis.de

"Der Landkreis Oldenburg ist bereit, neue Wege zu gehen. Hierfür ist das Programm Land.Zuhause.Zukunft eine große Chance."

Christian Wolf, Erster Kreisrat, Landkreis Oldenburg

Schwalm-Eder-Kreis

Wir haben uns für das Programm Land.Zuhause.Zukunft beworben, weil das Programm vor allem auf die Bedürfnisse und Probleme der ländlichen Regionen ausgerichtet ist. Wir sehen eine Vernetzung mit anderen ländlichen Regionen als große Chance. Wir erwarten uns, dass der Beratungsprozess eine professionelle Begleitung ermöglicht und den Blick auf das, was wir nicht sehen, schärft.

Wir möchten besonders die kleineren Kommunen in den Blick nehmen. Wir wollen Methoden und Handlungskonzepte mit dem Ziel entwickeln, auch in kleinen Kommunen eine bessere Integration zu ermöglichen. Dabei spielen Vereine und Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle.

Die Lage inmitten Deutschlands, die Autobahnen als Pulsgeber der Region, Tradition und Handwerk, aber auch moderne Zukunftstechnologien und die vielseitige Landschaft, geprägt durch Wälder, Seen, Flüsse und Felder, zeichnen den Schwalm-Eder-Kreis aus.

Andre Teumer-Weißenborn

Tel. 05681/775-227

E-Mail: Andre.Teumer-Weissenborn@schwalm-eder-kreis.de

Lars Werner

Tel. 05681/775-225

E-Mail: Lars.Werner@schwalm-eder-kreis.de

"Im Programm Land.Zuhause.Zukunft möchten wir besonders kleinere Kommunen in den Blick nehmen, und vor Ort Integrationskonzepte entwickeln, damit jeder gerne im Schwalm-Eder-Kreis zu Hause ist."

Andre Teumer-Weißenborn, WIR-Fallmanager, Schwalm-Eder-Kreis

Uckermark

In der Uckermark erwarten wir uns von der Teilnahme am Programm Land.Zuhause.Zukunft eine fundierte Begleitung bei unserem Vorhaben, ein Integrations-Monitoring zu entwickeln. Um eine interdisziplinäre Datenbank, die Informationen aus diversen Ämtern integriert, aufzubauen, erhoffen wir uns innovative Impulse und Beratung durch die Beratungspartner, die Robert Bosch Stiftung und das Programmbüro.

Wir möchten unsere Integrationsarbeit in der Uckermark intensivieren, um neuen Herausforderungen besser gerecht zu werden. Mit Hilfe von ausgewählten Indikatoren, Kennziffern und Daten möchten wir Prozesse effizienter steuern und Integrationserfolge messbar machen. Uns ist es wichtig, mit einem Machbarkeitskonzept grundlegende Weichen zu stellen und eine Entscheidungsgrundlage für die Planung weiterer Maßnahmen zu schaffen. Ziel ist es, die Bedarfe und Bedürfnisse Neuzugewanderter besser zu verstehen und eine für sie lebenswerte Bleibeperspektive in der Uckermark zu gestalten.

Strukturell sind wir in der Integrationsarbeit in der Uckermark – sowohl innerhalb der Verwaltung als auch außerhalb – gut aufgestellt. Alle relevanten Ämter (einschließlich des in diesem Jahr neu gebildeten Bildungsamts), eine hauptamtliche Integrationsbeauftragte, viele engagierte Ehrenamtliche sowie kompetente Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker verfolgen ein gemeinsames Interesse: erfolgreiche Integrationsarbeit zu leisten. Zur Unterstützung unserer Integrationsarbeit partizipieren wir zudem an verschiedenen Förderprogrammen des Europäischen Sozialfonds, des Bundes und des Landes Brandenburg.

Folgende Akteure beteiligen sich direkt im Rahmen des Vorhabens: Sozialamt, Jobcenter, Jugendamt, Amt für Kreisentwicklung, Bildungsamt und die Ausländerbehörde. Weitere Akteure sind der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Nordbrandenburg mit MFD und MSA, JMD, Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten – Vielfalt als Chance, Schwedt/O, sowie ehrenamtliche Ausländerbeauftragten der Kommunen.

Tamara Gericke

Integrationsbeauftragte des Landkreises

Tel. 03984 /702300; mobil 01721689463

E-Mail: intergrationsbeauftragte@uckermark.de

Alexander Bonitz

Tel. 03984 / 701480

E-Mail: Alexander.Bonitz@uckermark.de

"Zu schauen, wie es in anderen Regionen Deutschlands gelaufen ist, von anderen auch zu lernen, wie sie an die Dinge herangegangen sind, ist eine tolle Chance für die Uckermark."

Henryk Wichmann, Sozialdezernent und Zweiter Beigeordneter, Landkreis Uckermark

Weilheim-Schongau

In unserem Flächenlandkreis möchten wir den Integrationsprozess von Menschen mit Migrationshintergrund verbessern.Von der Teilnahme am Programm Land.Zuhause.Zukunft erwarten wir uns Unterstützung bei der Umsetzung des Zieles, die Integration von Familien mit Migrationshintergrund durch eine verbesserte Teilhabe an Integrationsangeboten zu fördern.

In Weilheim-Schongau wollen wir ein digitales Tool entwickeln, das unter anderem Zugangswege zu analogen Angeboten ermöglicht. Dabei soll nicht nur die Weitergabe von Informationen an Neuzugewanderte im Fokus stehen, sondern die Erfahrung von Selbstwirksamkeit, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Eigeninitiative gefördert werden.

Den Landkreis Weilheim-Schongau zeichnet besonders die Kooperation zwischen Zivilgesellschaft, Wohlfahrt und Behörden aus. Daraus entstanden sind unter anderem die regelmäßig stattfindenden Integrations-Experten-Runden, in denen die Herausforderungen im Bereich Migration diskutiert werden und gemeinsam nach Lösungsansätzen gesucht wird. Es gibt Integrations-Experten-Runden zu verschiedenen Themengebieten, wie Gesellschaft, Ausbildung und Arbeit, Wohnen, Schule, Gesundheit etc., an denen Personen mit und ohne Migrationshintergrund, die im jeweiligen Themengebiet Experten sind, teilnehmen und mitarbeiten.

Im Landkreis Weilheim-Schongau unterstützen die Landrätin, das Sachgebiet 34 „Asyl und Integration“, diverse freie Träger, der Sozialausschuss und Sozialbeirat sowie Personen mit Migrationshintergrund selbst unser Vorhaben

Johanna Greulich

Landratsamt Weilheim-Schongau - Asyl und Integration - Sachgebiet 34 – Integrationslotsin

Tel. 0881/681 - 1673, Mobil +49 172 537 2052

E-Mail: j.greulich@lra-wm.bayern.de

Inge Bias-Putzier

Herzogsägmühle, Integrationslotsin – Stellvertreterin

Tel. +49 881/927 6589 - 22, Mobil +49 160 4918 692

E-Mail: inge.putzier.wm@asylimoberland.de

Susanne Seeling

Herzogsägmühle, Integrationslotsin – Stellvertreterin

Tel. +49 881/927 6589 - 22, Mobil +49 160 9927 3243

E-Mail: susanne.seeling@asylimoberland.de

"'Vielfalt leben – Chancen nutzen – Zukunft gestalten.' Das ist das Motto des Integrationskonzepts im Landkreis Weilheim-Schongau.Wir freuen uns sehr, dass uns das Progamm Land.Zuhause.Zukunft mit der Entwicklung eines digitalen Tools die Chance bietet, den Integrationsprozess in unserem Landkreis voran zu bringen und zu gestalten."

Die Integrationslotsinnen des Landkreises